Sattelauflieger – Wir sind die Profis für Beschriftungen

Häufig kommen in der Industrie bevorzugt die sogenannten Gliederzüge zum Einsatz, kein Wunder: Mit einem Laderaum von bis zu 18 Metern plus sind sie imstande, eine gewaltige Last auf einmal zu transportieren. Dennoch ergibt sich hier in einigen Fällen ein kleines Problem, denn sie verfügen über keine durchgehende Landefläche. Genau an dieser Stelle kommt der Sattelzug ins Spiel, der aus einer Zugmaschine und dem Sattelauflieger besteht. Auch er kann mit einer standardmäßigen Länge von 13, 70 Metern längere Güter befördern. Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt auf der Hand: Er kann völlig unabhängig vom Zugfahrzeug be- und entladen werden, was die Standzeiten verringert. Das Laderaumvolumen der Sattelaufliege richtet sich nach der jeweiligen Transportaufgabe, bis zu 100 Kubikmeter sind dabei problemlos möglich. Doch eins ist ebenfalls klar: Auch innerhalb der Kategorie Sattelauflieger ergeben sich erhebliche Unterschiede.

Dies ist ein Sattelauflieger der bedruckt ist von der Firma Ammerlaender.

Sattelauflieger: Tautliner, Edscha oder Walkingfloor

Zur Beschleunigung des Ladevorganges bei einem Sattelauflieger eignet sich ein Pritsche-Plane-Aufbau: Bei dieser Konstruktionsweise lassen sich die einzelnen Seitenteile wie eine Gardine aufschieben. Der Name dieser Sattelauflieger lautet Tautliner, fast über die gesamte Breite ist der Anhänger zugänglich. Problemlos nutzen Sie so zwei Gabelstapler gleichzeitig zur Be- und Entladung von Europapaletten. Mittels Rahmen in der Hecktür und Stirnwand wird ein höchstmöglicher Grad an Stabilität erzielt. Verwandt mit diesem Bautyp ist die Edscha-Sattelaufliege, hier dürfen sie aber zusätzlich auch die Dachplane nach Belieben verschieben. Dank diesem Extra erschließt sich ein weitere Zugangskanal zur Ladefläche des Aufliegers von oben: Perfekt beispielsweise für Kräne, weshalb diese Variante gerne mit der Hebehilfe kombiniert wird. Gänzlich ohne Gabelstapler und Co. kommt der Walkingfloor- Auflieger klar, mittels beweglicher Lammellenböden erlaubt er eine maschinenlose Be- und Entladung.

LKW Werbung im Digitaldruck hergestellter Auflieger der Firma EIWO.

Koffer statt Schiebegardinen

Koffer stellen neben den Schiebegardinen die am meisten eingesetzten Aufbauten für Sattelauflieger dar, auch hier kann das Stauvolumen auf bis zu 100 Kubikmeter ansteigen. Mit einer zusätzlichen Isolierschicht und doppelwändigen Metallwänden versehen sind die sogenannten Kühlkoffer, eine Sonderform unter den Koffer-Sattelaufliegern. Dank dem Kühlaggregat lässt sich die Temperatur hier konstant halten, was sie natürlich für den Transport von Frischegütern oder Tiefkühlprodukte prädestiniert.

Tieflader für Sondertransporte

Bei einem Sondertransport ist ein Sattelauflieger mit tiefergelegten Fahrgestell nötig: Diese Sattelauflieger erlauben eine leichtere Be- und Entladung des Fahrzeuges, oftmals sind sogar Auffahrschienen vorhanden. Autotransporter sind ein Beispiel für einen solch konstruierten Sattelauflieger, aber auch Holztransporter sind nicht selten Tieflader. Bei letztgenannter Alternative rüsten die Hersteller die Modelle zumeist noch mit verstellbaren Ladeflächen oder Nachläufern aus.

Für das Verladen langer Stämme gibt es in der Länge verstellbare Ladeflächen oder Sattelauflieger mit Nachläufern.

Kipper und Silo-Aufbauten: Vor allen in der Bauwirtschaft beliebt

Als Kommunalfahrzeug oder in der Bauwirtschaft kommen hingegen bevorzugt Kipper oder Silo-Aufbauten zum Einsatz. Sie sind speziell für die Aufnahme von schuttfähigen Ladungen ausgelegt und entwickelt worden. Hierfür steht Ihnen ein Hydrauliksystem zur Verfügung, das die Ladevolume mit rund 25 Kubikmeter Ladevolumen anheben kann. Nutzlasten bis zirka 30 Tonnen sind mit den Kipper-Sattelaufliegern transportierbar. Bei flüssigen Ladungen und Gasen hat sich eine Silo- und Tankaufbaut bewährt: Für welchen Sattelauflieger Sie sich entscheiden, bleibt also letztendlich immer vom genauen Einsatzweck abhängig.

Dies ist eine Fahrzeugbeschriftung auf einer Mulde von der Firma Kloos